St. Martin und Am Rassberg sind nun "Anerkannte Bewegungskindergärten mit Pluspunkt Ernährung"
„Was Hänschen und Lenchen nicht lernen, lernen Hans und Lena nimmermehr“ – so lautet das Motto des Präventionsprojektes „Anerkannter Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung“ um Übergewicht und Adipositas schon im Vorschulalter anzugehen und vorzubeugen. Ziel dieses Projektes ist Bewegungsräume zu erschließen und zu nutzen, gesunde Ernährung im Alltag leben und erleben lassen und den Kindern Wissen über Bewegung und Ernährung zu vermitteln.
Dieser Herausforderung stellten sich in Begleitung des KreisSportBundes der Kath. Kindergarten „St. Martin“ in Kooperation mit dem TV Attendorn und die AWO Kindertagesstätte „Am Rassberg“ in Kooperation mit dem TV Neunkirchen.
Für die Kindertagesstätte „Am Rassberg“ war der „Pluspunkt Ernährung“ eine sinnvolle Weiterbildung ihres pädagogischen Konzepts, denn schon seit 2005 dürfen sie sich „Anerkannter Bewegungskindergarten“ nennen. Dem Kindergarten St. Martin hingegen wurde die Zertifizierung am 23. Oktober 2008 überreicht.
Schon am 24. und 25. Oktober 2008 nahmen die Erzieherinnen des St. Martin Kindergartens, wie auch die Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Am Rassberg“ an der Fortbildung „Essen und Trinken in Tageseinrichtungen für Kinder“ teil, welches das Thema „Anerkannter Bewegungskindergarten“ mit dem Baustein „Pluspunkt Ernährung“ ergänzt. 16 Lerneinheiten müssen in dieser Fortbildung absolviert werden.
Feierlich wurden diese beiden Kindergärten zusammen mit 9 anderen aus NRW am 19.01. in Düsseldorf mit dem Prädikat „Anerkannter Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung“ zertifiziert. Der KreisSportBund begleitete die Kindergärten, die stolz ihre Zertifikate entgegennehmen durften, welche von Eckhard Uhlenberg, Minister für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW gemeinsam mit den Vertretern der Projektträger, überreicht wurden.
Träger dieses Projektes sind die Gesetzlichen Krankenkassen NRWs, die Sportjugend des LandesSportBundes NRW und die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BzgA).